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Anders
als bei Pantaenius wird der Umfang
des Yacht Pool Schutzes individuell
auf den Kunden maßgeschneidert und
nicht als fertig geschnürtes Paket
angeboten. "Wir ziehen hier mit dem
VDC an einem Strang und arbeiten eng
mit diesem Charterverband zusammen,
damit unsere Versicherungen von den
Bedingungen und Leistungen auf die
wirklichen Risiken der Charterpraxis
zugeschnitten sind", erklart Dr.
Schöchl.
Eine andere Spezialversicherung vom
Yacht Pool ist die
Rechtsshutzversicherung für Skipper
und Crew, die weltweit gilt und
damit mehr leistet, als allgerneine
Rechtsschutzversicherungen. Oder die
Yacht Pool Beschlagnahmeversicherung:
Wenn eine Charteryacht, nachdem sie
beispielsweise in einen Unfall oder
einen Bergefall verwickelt wurde,
von den lokalen Behörden an die
Kette gelegt wird, können die Folgen
empfindlich sein: Die nächste
Charter fällt aus, der Skipper
haftet unter Umständen auch in
diesem Fall. Die Yacht Pool
Versicherung stellt in solchen
FäIlen bis zu 50.000€ Kaution zur
Verfügung, damit die Charteryacht
gar nicht erst festgehalten
wird.Oder die Kautionsversicherung,
die immer beliebter wird: "Das nimmt
für viele Crews einfach den Streß
aus schwierigen Manövern", so noch
einmal Dr. Schöchl.
Diese Kautionsversicherung gilt
übrigens, wie alle Yacht Pool
Charterversicherungen, für den
Skipper und seine jeweilige,
komplette Crew ein ganzes Jahr lang
und beschränkt sich nicht auf eine
einzelne, bestimmte Charter - auch
wechselnde Crews sind innerhalb
dieses Jahres mitversichert, und
zwar weltweit.Aber damit noch nicht
genug. Neu entwickelt wurde vom
Yacht Pool eine Versicherung, die
mit dem Arbeitstitel "Folgekostenversicherung"
bezeichnet werden könnte. Diese wird
dann in Kraft treten, wenn der
Charterer Schäden am Schiff
verursacht hat, wodurch es für die
kommende oder kommenden
Charterkunden ausfällt und der
Schadensverursacher dann vom
Vercharterer für den
Verdienstausfall oder andere
Folgekosten belangt wird.
Ob und wieweit sich Charterer mit
diesen Spezialversicherungen
absichern, ist sicherlich eine Frage
der jeweligen Persönlichkeit und
Risikobereitschaft. Vor allem
Skipper sollten sich aber über die
weitreichenden Konsequenzen
verunglückter Törns im klaren sein.
Denn letztendlich ist es doch immer
noch das Beste, wenn es gar nicht
erst zum Schadensfall kommt. |