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Yachtcharter
Kuba
Kuba ist die
größte
karibische Insel
und die
westlichste der
Großen Antillen.
Sie liegt 145 km
südlich von
Florida. Ein
Viertel des
Landes ist
gebirgig. Im
Westen und Osten
gibt es
Gebirgsketten,
die eine Höhe
von 2500 m
erreichen.
Westlich von
Havanna liegt
die Sierra de
los Organos, die
bis auf 750 m
ansteigt. Die
Trinidad-Berge
liegen in der
Inselmitte und
erreichen im
Osten eine Höhe
von 1100 m.
Rings um den
Hafen von
Santiago de Cuba
erheben sich die
zerklüfteten
Berge der Sierra
Maestra. 25% der
Insel sind mit
Pinien- und
Mahagoniwäldern
bedeckt. Die
Küste ist
vielfach sumpfig
mit dichten
Mangrovenwäldern.
Mit einer
Bevölkerung von
2 Millionen ist
die kubanische
Hauptstadt
Havanna (La
Habana) eine der
größten und
lebhaftesten
Städte im
Karibikraum.
Havannas
Altstadt wurde
von der UNESCO
zum
Weltkulturerbe
erklärt. Der
umliegende
Bezirk, der
hauptsächlich
aus dicht
aneinanderstehenden,
vom Verfall
bedrohten
Häusern aus dem
19. Jahrhundert und engen Gässchen
besteht, hat seinen ganz eigenen
Charakter, ebenso wie das von
Hochhäusern geprägte Stadtzentrum (Vedado),
das in den 1940-er und 1950-er
Jahren entstand, als der
amerikanische Einfluss am größten
war. Das bekannteste Hotel hier ist
das Nacional, das immer noch bei den
Hollywoodstars sehr beliebt ist. Aus
der selben Zeit stammt Miramar, das
grüne Botschaftsviertel, das an
Miami erinnert. Der als Malecón
bekannte Schutzwall am Meer
erstreckt sich über 5 km und ist
besonders abends ein beliebter
Treffpunkt für die Einheimischen.
Havannas beste Strände, die Playas
del Este, sind etwa 20 km vom
Stadtzentrum entfernt.
Havanna wird oft mit dem
amerikanischen Schriftsteller Ernest
Hemingway in Verbindung gebracht,
der sich gern in der nur einen
Katzensprung von der prachtvollen
Kathedrale entfernten Bar La
Bodeguita Del Medio aufhielt. An der
nahe gelegenen Plaza de Armas
befindet sich das Museo de la Ciudad
und das Palacio del Segundo Cabo,
der einstige Wohnsitz des ”Capitan
General , von dem aus man eine
herrliche Sicht hat. Die Räume des
Museo de Arte Colonial sind
ebenfalls einen Besuch wert, und
auch das Castello de la Real Fuerza,
die älteste der drei Festungen
Havannas. Das prunkvoll
eingerichtete Capitolio, das nach
dem Vorbild des Kapitols in
Washington DC erbaut wurde, war
einst der Sitz der kubanischen
Regierung. Im einstigen
Präsidentenpalast befindet sich nun
das Museo de la Revolución, und
davor kann man unter einer
Glaskuppel die Granma bewundern, die
Jacht, auf der Castro und die
Rebellen 1956 nach Kuba
zurückkehrten. Geführte Touren durch
die Tabakfabrik werden ebenfalls
angeboten.
Pinar del Río ist unbestritten Kubas
schönste Provinz. Die Landschaft ist
äußerst vielfältig, die wohl größte
Attraktion sind die mogotes (merkwürdig
runde, von üppiger Vegetation
bewachsene Berge aus Kalkgestein).
Die Höhlen in dieser Region, vor
allem die Cueva de las Indio, sind
definitiv einen Besuch wert. Die
Stadt Pinar del Río sollte eigens
besichtigt werden. Hier gibt es
mehrere Zigarrenfabriken, die für
Touristen zugänglich sind.
Die Tabakplantagen bei Vuelta Abajo,
eine kurze Fahrt südwestlich von
Pinar del Río entfernt, sind von
Dezember bis April für Besucher
zugänglich. Die Straße von Viñales
bis zur Küste führt durch äußerst
reizvolle Landschaft.
Die Isla de la Juventud (Insel der
Jugend) ist die größte der 350
Inseln des Canarreos Archipels und
war einst als ‘Papageieninsel’
bekannt, auf der sich Piraten wie
z.B. der berüchtigte Engländer
Captain Henry Morgan versteckten.
Diese Insel soll auch die
Inspiration für Robert Louis
Stevensons Die Schatzinsel gewesen
sein. Im selben Archipel liegt auch
Cayo Largo, eines der bekanntesten
Touristenzentren Kubas, das einige
der besten Strände der Karibik zu
bieten hat.
Varadero, der größte Urlaubsort
Kubas, liegt auf einer geschützten
Halbinsel 130 km nordöstlich von
Havanna. Am Strand, der ganzjähriges
Baden ermöglicht, stehen Villen und
Hotels in weitläufigen Parkanlagen.
Auch an der Südküste kann man nach
Herzenslust baden. Zu nennen ist
hier vor allem das Feriengebiet
Parque Baconaco (Provinz Oriente).
Das wieder aufgebaute Indianerdorf
Guama liegt an einer weiten Lagune,
179 km südöstlich von Havanna in der
Provinz Matanzas. Hier entstand ein
Urlaubsort mit Hütten aus Palmenholz,
die durch Brücken über die Lagune
miteinander verbunden sind.
Das 563 km östlich von Havanna
gelegene Camagüey bietet eine Reihe
von sehenswerten Kirchen und Museen.
Die Stadt befindet sich im Zentrum
einer fruchtbaren Ebene, in der
Zucker hergestellt wird. Das fast
unberührte Camagüey Archipel ist
auch als Jardines del Rey bekannt.
Innerhalb des Naturparks befinden
sich etwa 20 km herrliche weiße
Sandstrände, die bekanntesten sind
Cayo Coco und Cayo Guillermo.
Letzterer war ein beliebter
Aufenthaltsort von Ernest Hemingway,
der hier zum Angeln herkam.
Das wohlhabende und moderne
Cienfuegos, 325 km südöstlich von
Havanna, liegt am Fuße der Escambray
Berge und hat einen malerischen
Hafen. Das Stadtzentrum wurde im 19.
Jh. mit der Hilfe französischer
Siedler aus Louisiana erbaut,
weshalb viele der schönsten Gebäude
Ähnlichkeit mit New Orleans
aufweisen. Die
Hauptsehenswürdigkeiten um den
Parque José Martí sind die
Kathedrale und das Ende des 19.
Jahrhunderts erbaute Teatro Tomás
Terry, das vor allem für sein
prunkvolles Interieur bekannt ist.
Näher am Hafen liegen die Burg,
Castillo de Jagua und das Palacio de
Valle, das mehrere architektonische
Stile und maurische Einflüsse
aufweist. Hier befindet sich heute
ein Restaurant mit Dachterrasse, von
der man eine herrliche Sicht auf die
Bucht und die Umgebung hat.
Das historische Trinidad (444 km
östlich von Havanna) hat sich trotz
der steigenden Zahl von Touristen
die Atmosphäre einer alten
Kolonialstadt bewahrt. Gegründet im
Jahr 1514 war Trinidad eine der
ersten sieben Städte Kubas, und die
zahlreichen Prachtbauten aus der
Zeit zwischen dem 17. und dem 19.
Jahrhundert sicherten der Stadt
ihren Platz unter den von der UNESCO
als Weltkulturerbe ausgezeichneten
Orten der Erde. Außer den
kopfsteingepflasterten Straßen und
pastellfarbenen Häusern sind die
Hauptattraktionen der elegante
Parque Martí und mehrere Museen in
den Kolonialbauten, von denen das
beste, das Museo Romántico, herrlich
im Stil der damaligen Zeit renoviert
wurde. Das Taller Alfarero, eine
Keramikwerkstatt, in der immer noch
die traditionellen Methoden
angewandt werden, ist ebenfalls
einen Besuch wert. Viele Touristen
wohnen nicht in Trinidad selbst,
sondern im nahe gelegenen
Strandresort Playa Ancón. Außerdem
sollte der 50 m hohe Torre de Manaca
Iznaga erwähnt werden, ein
Aussichtsturm mit herrlicher Sicht
auf das Valle de los Ingenios (Tal
der Zuckermühlen) und die Escambray
Berge.
Die geschäftige Stadt Santa Clara
(288 km östlich von Havanna) liegt
im Herzen einer Agrarregion. Santa
Clara wird oft mit dem
Revolutionshelden Ernesto ‘Che’
Guevara in Verbindung gebracht, der
die Stadt für die kubanische
Revolution unterwarf, bevor der
Diktator General Batista abdankte.
Neben der Förderung dieser lebhaften
Stadt bemüht sich die Regierung auch,
das Potential der restlichen
Attraktionen dieser Region
auszuschöpfen, darunter Remedios und
die Strände um Cayo Las Brujas.
Die Steinbrücke über den Fluss
Yayabo bei Sancti Spíritus ist die
älteste der Insel. Bei einem
Spaziergang durch die verschlafenen
Sträßchen dieser ruhigen Stadt kann
man gut die koloniale Architektur
bewundern. Das beste Beispiel für
diesen Baustil ist das Colonial Art
Museum.
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