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Die Insel
Korsika besteht
aus zwei
Departements:
Haute-Corse (Oberes
Korsika) und
Corse-du-Sud (Südkorsika).
Die 8720 qkm
große Insel hat
nur etwa 250.000
Einwohner. Sie
gehört zu den
wenigen Gegenden
Europas, die in
der
Urlaubssaison
nicht mit Zelten
und Wohnwagen
übersät sind.
Der Name Korsika
oder Corse geht
wohl auf das
phönizische Wort
Korsai zurück,
das »mit Wäldern
bedeckt«
bedeutet. Die
Phönizier
landeten 560 v.
Chr. auf Korsika
und störten den
Frieden der
wahrscheinlich
aus Ligurien
eingewanderten
Bewohner.
Geburtsort von
Napoleon
Bonaparte
bekannt.
Korsika ist als
»Berg im Meer«
beschrieben
worden und vom
Schiff aus
gesehen
bestätigt sich
dieser Eindruck.
Die Berge
steigen am
westlichen Ufer
abrupt in die
Höhe. Die 992 km
lange Küste
besteht aus
Steilfelsen, an
denen sich hoch
aufspritzende
Wellen brechen,
und abgelegenen
sandigen Buchten.
Korsika - das
sind außerdem
Wälder, Heide,
Granitgestein,
Schnee und
Orangenbäume.
Das
trockene, teils gebirgige und
relativ dünn besiedelte Landesinnere
ist mit Gestrüpp und Unterholz
bewachsen, dem so genannten Maquis (aus
dem einheimischen Macchia, was
soviel wie »Unterholz« bedeutet).
Verschiedenartige Sträucher und
Kräuter bedecken das Land: Arbutus,
Mastix, Dornensträucher, Myrte,
Wacholder, Rosmarin, Bergrosen,
Agaven, Pistazien, Fenchel, Erika,
wilde Minze und Asphodill. Die
Angehörigen der Résistance, der
französischen Widerstandsbewegung
gegen die deutsche Besatzung
Frankreichs im 2. Weltkrieg, wurden
Maquis genannt. Das wilde Hinterland
Korsikas hat den Banditen der Insel
schon immer Unterschlupf geboten,
die Widerstandskämpfer mussten unter
ähnlichen Bedingungen leben. Heute
wird dieses Gebiet Maquis genannt.
Große Teile des urspünglichen
Waldgebietes sind erhalten geblieben,
obwohl schon die Griechen die
schönen, großen, gerade gewachsenen
Laricio-Pinien abholzten. Diese
Bäume, die bis zu 60 m hoch werden
können, scheinen nur hier zu
gedeihen. Ihre Stämme eignen sich
als Schiffsmasten und werden auch
heute noch als solche benutzt. Auf
Korsika wachsen auch Korkeichen,
Kastanien und Olivenbäume.
Im Norden erstrecken sich die als La
Balagne bekannten Tiefebenen, die
hauptsächlich mit Olivenhainen
bewachsen sind und das Hinterland
von Calvis und der Ile Rousse bilden.
Im Süden liegt die strahlendweiße
Stadt Ajaccio, in der man auf
Schritt und Tritt auf napoleonische
Erinnerungsstücke stößt. Die Stadt
bildet einen Halbkreis um die ruhige
Bucht und ist von bewaldeten Hügeln
umgeben.
Am Fuße des Kaps an der Nordspitze
Korsikas liegt die malerische
Handelsstadt Bastia, in deren
Altstadt die imposante Zitadelle
steht. Auch die aus Treppenstufen
bestehenden Straßen, die durch
gewölbte Durchgänge und Torbögen
miteinander verbunden sind, sind
erhalten geblieben. Sie enden alle
am Vieux port. Der alte Hafen ist
das ganze Jahr hindurch sehr
geschäftig. Der etwas weiter
nördlich gelegene, terrassenförmige
St.-Nicholas-Strand trennt den alten
vom neuen Hafen, dem eigentlichen
Handelshafen der Stadt.
Die korsische Küche ist im
Wesentlichen einfach und das Meer,
aus dem auch der berühmte Hummer
gefangen wird, ist
Hauptnahrungsquelle. Sanglier und
Marcassin – junges und
ausgewachsenes Wildschwein – wird in
der Saison entweder gebraten,
geschmort und in einer Daube mit
Rotwein oder mit einer pikanten
einheimischen Soße, Pribonata,
serviert. Schweine, die mit
Kastanien gemästet werden, sind
fester Bestandteil der korsischen
Küche, aus ihnen wird ein
ungewöhnlich schmeckender Schinken
gemacht. Das Angebot an Gemüsesorten
ist aufgrund des extremen Klimas
begrenzt.
Die Korsen lieben scharfe Gewürze,
Kräuter werden viel verwendet. Die
Fischsuppe Dziminu ist der
Bouillabaisse ähnlich, aber
bedeutend schärfer mit Pfeffer und
Pimentos gewürzt. Süßwasserfische
werden meist gegrillt und frisch
gefangener Aal (Capone) wird in
Stücke geschnitten und am Spieß über
dem Holzfeuer gegart. Prizzutu, ein
Räucherschinken mit Pfefferkörnern,
hat Ähnlichkeit mit dem
italienischen Prosciutto, wird aber
zusätzlich mit Kastanien gewürzt.
Eine beliebte Zwischenmahlzeit ist
Figatelle, eine Wurst aus Leber und
getrocknetem und gewürztem
Schweinefleisch. Diese Wurst wird
zwischen die Scheiben eines
besonderen Brotes gelegt und dann
über dem Holzfeuer gegrillt.
Weißwein, Rosé und Rotwein werden in
großen Mengen auf der Insel
produziert.
Yachtcharter Macinaggio
Der Hafen von Macinaggio ist der
nördlichste Hafen an der Ostküste
von Korsika. Er wurde in den letzten
Jahren erheblich erweitert. Die
Ansteuerung ist bei Tage leicht, da
der Ort die einzige Häuseransammlung
in diesem Küstenbereich ist. Yachten
machen zuerst am Kai der Ostmole
fest und erhalten dann einen Platz
angewiesen. Ankern ist im Hafen
verboten. Es liegen an allen Plätzen
Moorings aus. Eine Tankstelle für
Benzin und Diesel liegt im
Kopfbereich an der Ostmole. Alle
Plätze haben Strom und
Wasseranschluß. Sanitäranlagen sind
im Gebäude des Hafenamtes
vorhanden.Ausflugtip: Erkunden Sie
von hier aus mit einem Leihwagen das
Cap Corse mit seinen reizvollen
Bergdörfern.
Yachtcharter Bonifacio
Die historische Hafenstadt Bonifacio
ist am Ende einer fjordartigen Bucht
im Süden Korsikas gelegen. Ihr Hafen
gehört zu den reizvollsten
Naturhäfen des Mittelmeeres. Er ist
absolut sicher und kann bei jeder
Wetterlage angelaufen werden. Bei
Tage sind die Gebäude und Kirchen
auf der Halbinsel südlich des Hafens
eine gute Ansteuerhilfe. In inneren
Teil des Hafens gibt es eine Reihe
von Kais, an denen man festmachen
kann. Am Nordkai liegt der Yachtclub
mit Restaurant, Toiletten und
Duschen. An der Ost- und Südpier
befinden sich Wasserhähne und
Tankstellen. Hier findet man auch
Restaurants, Läden und Supermärkte.
Reparatur- und andere Service-Möglichkeiten
bestehen im Centre Nautique de
Bonifacio. Sollten in der Saison
alle Plätze im Hafen belegt sein
oder will man in Ruhe ankern, bieten
sich gute Ankerplätze in der
nördlichen Bucht Cala de la Catena
an. Ausflugstip: Vom Hafen aus
sollte man auf jeden Fall mit dem
Beiboot die Grotten der Kreidefelsen
erkunden.
Yachtcharter Ajaccio
Der korsische Urlaubsort an der
wilden Westküste der Insel besitzt
immer noch seinen ursprünglichen
Flair.
Typisch französische Restaurants und
Cafes laden zum Genießen ein.Von
Ajaccio aus bestehen Fähr- und
Flugverbindungen mit dem Festland.
Ajaccio - der Hafen und Yachthafen
Ajaccio ist der größte Handelshafen
an der Westküste Korsikas, der auch
gute Liegemöglichkeiten für Yachten
bietet. Er gilt als absolut sicherer
Hafen.
Die Ansteuerung bietet navigatorisch
bei Tag und bei Nacht keine
Schwierigkeiten und ist bei jedem
Wetter möglich. Yachten machen
üblicherweise im südlichsten Becken
fest, entweder am stadtseitigen Kai
oder hinter der Mole, wo sich einige
Schwimmstege befinden, die für
Yachten reserviert sind.
Der nördliche Hafen, Port de
Plaisance de L`Amirauté, wurde zum
Sportboothafen ausgebaut. Hier
befinden sich zur Zeit 60 Plätze für
Tranistyachten.
An allen Plätzen sind Strom- und
Wasseranschlüsse vorhanden. Ca. 500m
nördlich dieses Hafenbeckens liegt
ein Einkaufszentrum. In der Stadt
selbst gibt es ausreichende
Versorgungsmöglichkeiten und
Restaurants und Hotels jeder
Kategorie. |